Sonntag, 22. April 2012

Winterfrust

Dieser Winter war für uns Menschen sicherlich sehr angenehm. Der erste richtige Frost ereilte uns erst im Januar, dann aber mit kräftig kalten Temperaturen. Die Kälteperiode ohne schützenden Schnee wurde für viele Pflanzen und die Gartenliebhaber zum Verhängnis. Viele Rosen, Clematis, Lavendel haben gelitten. Der Bambus sieht wie tot aus, sollte aber stehen gelassen werden, da er spätestens im Mai wieder durchtreibt, wenn bei leichtem Kratzen unter der Rinde noch saftiges Grün zu sehen ist. Auf keinen Fall sollte man einzelne Halme herunterschneiden, denn dann sterben die jeweiligen Triebe ganz ab.
Die noch üppige Rose "Félicité et Perpétue" im toten Apfelbaum im Jahr 2007.
Die Rambler-Rose "Félicité et Perpétue"  hat diesen Winter ihr Leben beendet. Sie hatte leider bereits in den vergangenen zwei Wintern gelitten und musste stark zurückgeschnitten werden. Eine Tagesarbeit, die vielen vertrockneten Triebe mühsam herauszuziehen. Der tote alte Apfelbaum, den die Rose begrünen durfte, musste mitsamt der Rose weichen.

Jetzt steht hier nur noch eine Kaiserkrone.
In zwei Wochen wird dort ein Kirschbaum der Sorte "Sunburst" gepflanzt. Die Verträglichkeit von Rosengewächsen am gleichen Standort ist sehr umstritten. Bei Rosen funktioniert die Zugabe von verschiedenen Mykorrhizza-Pilzen, die zum Beispiel vom Rosenzüchter David Austin angeboten werden.

Einen sonnigen Sonntagabend
Eure Eva

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