Montag, 27. August 2012

Traumlandschaft

Ich bin noch immer begeistert von der Umgebung meines neuen Zuhauses. Das können wahrscheinlich nur Diejenigen nachvollziehen, die selbst den Sprung von der Stadt aufs Land getätigt haben. Die letzten Tage boten sich an, um eine Joggingstrecke ausfindig zu machen.


Eine Fünf-Kilometerrunde um einen See ist dabei herausgekommen. Bei diesem Wetter ist das besonders praktisch, denn es winkt ein erfrischendes Bad zur Belohnung.

Sportliche Grüße
Eure Eva

Samstag, 11. August 2012

Ausflug ins Grüne und Branitz - Teil II

Natürlich fand sich auch Zeit für den Schlosspark Branitz - ein Landschaftspark par exellence. Es gibt keine geraden Wege. Wenn man in der Ferne ein interessantes Ziel entdeckt, dann ist es unmöglich direkt darauf zuzugehen. Die Wege führen häufig sogar mehrfach am Ziel vorbei bis man es erreicht.

Der Weg führt nur scheinbar direkt zum Schloss. Tatsächlich muss man noch zwei Schlaufen laufen, um es zu erreichen.
Die Grabstätte

Die Gewächshäuser würden mir auch gefallen. Ich kam leider nicht näher heran.

Die Staudenpflanzung war überraschend gut. In solchen Parks sind sie selten vorhanden und wenn doch, dann häufig grässlich.

Eine orientalisch angehauchte Tür.
Geborgte Landschaft.
Ein hübsches Entenhaus.


Fürst Pückler-Muskau hat eine interessante Biographie und soll sehr extrentrisch gewesen sein. Er war der erste, der ein Verfahren für die Umpflanzung großer Bäume entwickelte. Das Verfahren ist leider nicht überliefert worden, obwohl es ja einige Zeugen/ ausführende Gärtner gegeben haben muss. Mittlerweile ist der Baumbestand sehr alt und meiner Meinung nach wird es Zeit, dass man sich um eine Verjüngung bemüht.

Den Abend habe ich mit einem Bad im Branitzer See beendet, nein, nicht im Schlossteich. Es gibt noch einen See am anderne Ende des Ortes Branitz.

Liebe Grüße
Eure Eva

Ausflug ins Grüne - Teil I

Ich war beruflich vier Tage in Cottbus. Dort habe ich die verbleibende Freizeit genutzt, um die Gegend ein wenig zu erkunden. Die Nächte wollte ich im Auto verbringen, so hielt ich immer die Augen offen für einen geeigneten Stellplatz. So viel ich weiß, ist eine Nacht erlaubt, so lange man nicht ein ausdrücklich markiertes Privatgrundstück betritt.

Wie habe ich es genossen durch Wiesen und Felder zu spazieren - die Laufschuhe hatte ich leider vergessen - den neugierigen Kühen "Hallo" zu sagen und die Seele etwas baumeln zu lassen. Unterwegs habe ich sechs Störche in den Wiesen beobachten können. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei.












Die Brombeeren waren leider noch nicht reif.



Ich habe mir einen Schlafplatz am Waldrand gesucht, Essen gekocht, gelesen und einen fantastischen Sonnenuntergang genossen.

Die Aussicht an meinem Schlafplatz
Eure Eva

Samstag, 4. August 2012

Meine Mitbewohner

Ich interessiere mich nicht nur fürs Gärtnern. Eins meiner weiteren Hobbies sind meine tierischen Mitbewohner. Karl-Heinz, Luisa, Lotte und Frida sind meine vier Meerschweine der Rasse US-Teddy. Leider haben es nur drei ins neue Heim geschafft. Lotte musste ich am Montag von einem irreparablen Tumor erlösen lassen. Es ist immer schwer, wenn ein Haustier geht, noch schwieriger ist es, wenn man darüber auch noch entscheiden muss. Sie hatte zum Schluss sehr gelitten, darum fiel es etwas leichter. Lotte war das Kind von Karl-Heinz und Luisa. Ich war bei ihrer Geburt dabei und bei ihrem Tod. Der Kreis des Lebens hat sich geschlossen.Lotte ist nur 1,5 Jahr alt geworden.

Hier sind noch alle Vier zusammen: v.r. Luisa, Lotte, Karl-Heinz und Frida
Mittlerweile ist die kleine Frida auf dem Foto das größte und dickste Schweinchen. Die verstorbene Lotte folgte ihr im Gewicht.

Karl-Heinz habe ich gleich während Luisas Schwangerschaft kastrieren lassen, da eine Karenzzeit von vier bis sechs Wochen nötig ist bis er tatsächlich zeugungsunfähig ist. Dann habe ich gehofft, dass es nicht zu viele Schweinchen werden, damit ich nicht in die Verlegenheit käme welche abgeben zu müssen. Lotte war ein Einzelkind. Mit 170g ein dicker Brocken.

Für das Gruppenklima wollte ich gern noch ein drittes Weibchen. Ich hatte mich in die creme-weiß-farbenen verliebt und die kleine Frida gefunden.

Lotte einen Tag alt mit ihrem Papa
Lotte vier Monate alt
Lotte war immer die lauteste. Das kleinste Geräusch am Morgen und Lotte hat lautstark ihr Futter verlangt. Das reichte zwischenzeitlich schon an Terror heran, legte sich aber wieder. Noch bevor der Schlüssel im Schloss der Wohnungstür steckte rief Lotte volle Aufmerksamkeit herbei. Den Part übernimmt jetzt Frida, aber sehr viel zaghafter. Lotte war sehr zutraulich und hatte vor Händen keine Angst. Nein, sie war kein Streichelschwein, aber sie rannte nicht gleich auf und davon, wenn sie in ihre Nähe kamen wie z.B. Luisa, die Hände gar nicht mag. Obwohl, ich muss fairer Weise sagen, auch die extrem scheue Luisa frisst mittlerweile aus der Hand, aber berühren ist überhaupt nicht erwünscht. Muss ja auch nicht. Die Lieblingsspeise von Lotte waren Tomaten. Einmal im Visier kam da kein anderer mehr ran.

Normalerweise heißt es ja immer, dass Meerschweine nicht kuscheln würden. Zwar dicht beisammen liegen, aber Abstand halten. Ich kenne da zwei Ausnahmen. Luisa und Karl-Heinz kuscheln total gerne. Obwohl Luisa von Lotte in der Rangfolge abgelöst wurde, ist Luisa nach wie vor das Lieblingsweibchen von Karl-Heinz.

Eure Eva

Wieder Zurück

Die letzten Monate waren von meinem Umzug aus der Stadt aufs Land dominiert. Leider ist damit noch immer kein eigener Garten verbunden, aber hier komme ich dem Ziel schon etwas näher. Ich genieße es aus dem Haus zu gehen und einfach über Wiesen und Felder gehen zu können, ohne erst mit viel Aufwand aus der Stadt fahren zu müssen. Viele schöne Ecken habe ich bereits gesehen, aber entweder war die Kamera nicht zur Hand oder es war keine Zeit zum Anhalten. Das wird sich hoffentlich ändern.

Gestern war ich ein wenig die Gegend erkundigen und fand mich im Schlosspark Neuhardenberg wieder. Es war leider schon sehr dunkel, so dass die Handykamera nur mittelprächtige Bilder machen konnte.
Deshalb nur ein kleiner Einblick:









Eine schöne knorrige alte Eiche, die gerade noch so ein wenig Leben in sich trägt. In einer großen Asthöhle war auch fleißig ein Vogel zu gange. Er lies sich aber nicht blicken. Totes Holz am Baum ist ökologisch auch sehr viel wertvoller, als am Boden, darum freut es mich, dass die Eiche noch so stehen darf.




Und zum Abschluss noch eine schöne Wiese. So toll sie immer aussehen, so viele Bremsen beherbergen sie leider häufig auch.

Ein schönes Wochenende wünscht
Eure Eva