Dienstag, 14. Februar 2017

Schafwolle als Dünger


Da ich mich zum Herbstende/ Winteranfang nicht dazu durchringen konnte, im Gewächshaus aufzuräumen und die Töpfe auszuleeren, sieht es dort noch gruselig aus.


Heute gab es seit längerer Zeit wieder Plusgrade und Sonnenschein, so dass ich motiviert war, draußen zu arbeiten. 
Im Gewächshaus war es auch mollig warm.



Ach, es war herrlich wieder draußen zu arbeiten.

Ich habe im Frühjahr vergangenen Jahres die Töpfe und Tröge im Gewächshaus mit Schafwolle ausgelegt und erst dann die Erde eingefüllt.
Das ist HIER zu sehen.
Auf den Fotos war ich noch etwas sparsam mit der Wolle. Später habe ich richtig dicke Matten in die Tröge gelegt.

Jetzt beim Ausleeren kann man sehen, dass die Schafwolle am Topfboden abgebaut worden und nicht mehr zu sehen ist.




Schafwolle ist also auch im Topf ein prima organischer Dünger, den man auch pelletiert kaufen kann. 

Tipp: 
Da die Ansprüche an Wolle gestiegen sind und viele Fleischschafe keine konforme Wolle liefern, gibt es jede Menge Schafhalter, die ihre Wolle kostenlos oder gegen einen kleinen Obulus abgeben. Auf jeden Fall günstiger als in Pelletform. 
In einem alten Bettbezug lässt sich die Wolle prima lagern. Die Wolle ist fettig und riecht nach Schaf. Beim Einlagern sind Handschuhe empfehlenswert, wenn man nicht nach eben Jenem riechen will.



In diesem großen Topf sind noch ein paar wenige Wollreste zu finden.


Die Sonne verschwand schneller als gedacht und die Temperaturen sanken empfindlich. In den nächsten Tagen geht es weiter.

Viele Grüße von 
Eva

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