Donnerstag, 30. März 2017

Noch nichts Neues von Erna

Bei Erna gibt es noch keine Neuigkeiten.
Sie schnauft schon ordentlich, steht aber noch ganz wacker.

Wir hatten erst versucht, sie von der Weide in den Stall zu Gerda und ihren Lämmern zu bringen, weil wir jetzt häufiger weg sind, aber das Böckchen ist glatt über den Zaun gesprungen und kam hinterher. Also wieder retour.
Das Böckchen wurde letzte Woche Dienstag geschlachtet und dann konnten wir Erna auch in den Stall zu Gerda bringen.
Die war allerdings nicht so begeistert. Nach einer kleinen Boxrunde haben wir für Erna noch ein extra Separee gebaut. Jetzt können sie sich sehen und hören, sind aber getrennt von einander.

Auf jeden Fall ist das sicherer und sie ist nicht allein,
wenn sie ihre Jungen bekommt und wir nicht da sind.

Der Fuchs schleicht nach wie vor jeden Vormittag über den Hof. Der würde sich sicher auch über ein, zwei Lämmchen freuen...

Noch ein letztes Krokusbild.
Die Pracht ist fast vorrüber.




Viele Grüße von Eva



Samstag, 18. März 2017

Selber Wurst Machen


Heute waren wir beim Fleischer Wurst machen.
Wir hatten uns ein Bioschwein von einem Hof in der Nähe gekauft und haben es zum Fleischer liefern lassen.
Mein Mann war am Montag bei der Schlachtung dabei - ich konnte leider nicht -
und heute wurde die Wurst gemacht.
Wir waren 7 Personen + Fleischermeister.
Da schafft man so einiges weg.


Bauchspeck und Schinken wurden gepökelt.



Am liebsten Essen wir die Salami bei diesem Fleischer. 
Also haben wir davon jede Menge gemacht.

Das Fleisch wurde in grobe Stücke geschnitten, gewolft,
gewürzt und in die "Stopfmaschine" gefüllt.



Der Rinderdarm wird aufgezogen. Der Darm vom Rind ist besser geeignet, weil er größer ist.



Durch betätigen eines Hebels mit dem Bein wird die Wurst in den Darm gepresst.



Dann wird die Wurst zum Ring geformt...



und verschlossen.



40 Stück sind es geworden!



Die Schüssel mit Leberwurst.



Es hat Spaß gemacht. so dass wir gleich für nächstes Jahr einen neuen Termin gemacht haben.
Von November bis Ende Februar ist der Fleischer bereits ausgebucht.
Im März 2018 wird es dann wieder so weit sein.


Viele Grüße von Eva




Mittwoch, 15. März 2017

Es blüht im Garten

... nun ja, noch recht verhalten.

Darum habe ich etwas nachgeholfen.
Ich konnte mir aus der Nachbarschaft Schneeglöckchen und Krokus ausgraben. Dafür ist jetzt die beste Zeit, denn der Anwachserfolg ist nun am größten. 
Ich habe die Pflänzchen vereinzelt und hoffe auf schöne Teppiche in den nächsten Jahren. 

Etwas Geduld muss man allerdings mitbringen.


Hier habe ich aufgefüllt




Meine neue Schneeglöckchen-Ecke



Diverse Krokusse im letzten Herbst und jetzt gepflanzt:





Noch recht mickrig, aber sie leuchten schon aus der Ferne.



Gestern morgen gab es Raureif



Ich konnte die kahlen Töpfe auf der Terrasse nicht mehr sehen und habe sie bepflanzt. 
Im März muss man noch sehr mit den Temperaturen aufpassen. 
Es werden häufig schon Pflanzen angeboten, 
die schnell hässliche Erfrierungen bekommen.

Hornveilchen sind zum Glück hart im Nehmen, also durften sie am Wochenende bei uns einziehen.





Viele Grüße von Eva



Neue Lämmerbilder

Sie sind einfach zu niedlich, die kleinen Lämmchen.




Hier ist das Weibchen zu sehen



und hier das Böckchen mit der Mama


Viele Grüße von Eva



Montag, 13. März 2017

Die ersten Lämmer sind da

Gerda hat heute ihre Lämmer zur Welt gebracht.

Nachdem das erste ganz schnell im Elektrozaun hing, haben wir flugs eine Kinderstube in der Scheune eingerichtet. Es war ein Akt, aber wir haben Mama mit Kindern dorthin bekommen.

Hier sind sie noch auf der Weide.



Viele Grüße von Eva



Sonntag, 12. März 2017

Wachtelstall (1)

Dieses Jahr gehen wir das Projekt Wachteln an.

Ich habe jemanden gefunden, der mir die Wachteleier ausbrütet. 
In direkter Nachbarschaft gibt es hier bei uns keine Wachtelhalter. 
Bruteier zu bekommen ist aber nicht schwer. 
Nur das Ausbrüten ist so eine Sache. 
Dafür extra einen Brüter zu kaufen lohnt sich nicht. 

Im Mai könnte es mit den Wachteln soweit sein.
Bis dahin muss der Stall stehen.

Ich habe mich belesen und zwei Varianten zur Haltung gefunden:
Voliere, mindestens 2 m hoch oder
Stall 50-80 cm hoch.
Das Problem bei Zwischengrößen ist, dass Wachteln auffliegen 
und sich bei zu geringer Höhe das Genick brechen. 
Demnach große Höhe, damit sie ohne Verletzungen auffliegen können oder so niedrig, 
dass sie gar nicht erst auffliegen. 

Ich habe mich für die niedrige Version entschieden. 2,5 m lang, 0,6 m tief und 0,5 m hoch. 
Das ganze steht auf Beinen. 
Da der Stall im Hühnerauslauf stehen soll, um Katzen und Füchse fern zu halten, können die Hühner den Platz darunter mit nutzen bzw. das Futter usw. kann dort gleich mit lagern.


Der erste Teil der  Grundfläche



Die ganzen 2,5 m mit Rückwand




Die Nester sind am Ende angehängt.
Die hätte ich auch gleich mit in der Grundfläche einbeziehen können.
So gehts auch.




Die Klappe auf den Nestern für die bequeme Eientnahme.




Im geöffneten Zustand.




Die Seitenklappe des Stalls zur bequemen Reinigung.



Die weiteren Felder bekommen alle Gitterklappen.
Dort ist für Frischluft und Licht gesorgt.

Viele Grüße von Eva

Der erste Salat im Gewächshaus

Neben Feldsalat ist auch der erste Pflücksalat zu sehen. 
Ich hatte beides im Herbst ausgesät.




Heute ist noch Eisbergsalat hinzugekommen.

Die Petersilie aus den einzelnen Töpfen habe ich provisorisch in einen Topf gesetzt. Da muss ich weniger gießen, denn die Bewässerung läuft erst mit dem Einzug der Tomaten.



Viele Grüße
von Eva

Treffen der Dörfer auf Schloss Trebnitz

Am schönsten Tag der Woche - vorletzten Samstag - war ich im Schloss Trebnitz zum regionalen 
"Treffen der Dörfer" . 
Dort ging es um Entwicklungsangebote für Dörfer und eine Rückmeldung an die Enquete-Kommission zur Zukunft der ländlichen Regionen in Brandenburg. 


Viele Entwicklungen finden über ehrenamtliche Arbeiten, häufig in Vereinen - so auch bei uns, statt. 

Wir errichten derzeit ein regionales Dorfzentrum mit medizinischer, sozialer, kultureller und Jugendarbeit.


Unser Bautagebuch

Die Gemeinden bzw. Ortsteile sind häufig überfordert und auf das 
Engagement ihrer Bürger angewiesen. 
Schön ist es dann, wenn die Staatlichkeit hinter den Vereinsprojekten steht.

Interessant ist, dass alle vom Dorf reden, es aber in Brandenburg keine politische Definition von Dorf gibt. Die klassische Gemeinde kann es nicht mehr sein, denn viele Gemeinden sind heute nur noch Ortsteile und damit häufig schlechter gestellt.

Ich war erstunt, wie viele Dörfer in ehrenamtlicher Arbeit ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen und sich durch den Behördendschungel kämpfen, um ihre Heimat lebenswerter zu gestalten.
Es gibt sicher Regionen, die noch immer mit der Abwanderung oder dem Aussterbender Einwohner zu kämpfen hat. 

Es gibt aber zum Glück auch wieder gegenteilige Entwicklungen.

Viele Grüße
von Eva



Sonntag, 5. März 2017

Naturzaun auffüllen

Nach zwei Jahren lohnte es sich die Kopfweide wieder zu schneiden, um neues Zaunmaterial zu bekommen. Es ist erstaunlich, wieviel Material sich nicht eignet, weil es zu kurz ist und dass es am Ende gerade so für die Vorderseite ausreicht.




Die Benjeshecke konnte auch neues Material vertragen. 
Die  Weide reichte nur für die Vorderseite, also musste weiteres Material her.
Die Hecke zum Feld musste eh geschnitten werden. 
Da ist genug Material angefallen. 


Die vierte Zaunseite fehlt noch gänzlich. Vielleicht reicht es diesmal. 
Dann wäre die Einfriedung komplett.

Viele Grüße
von Eva




Freitag, 3. März 2017

Beetkanten stechen

Vor dem Winter habe ich es nicht mehr geschafft, die Beetkanten zu stechen. 
Dafür jetzt im Frühling.
Ich empfinde das als sehr befriedigende Gartenarbeit, 
weil man sofort ein Ergebnis sieht. 
Ich habe aber gemerkt, dass ich etwas aus der Übung bin. 
Bei den geraden Strecken brauchte ich eine Schnur. Das ging nicht so leicht aus dem Handgelenk.

Ich stehe die Kanten immer mit dem Spaten. 
Es gibt dafür aber auch extra Kantenschneider.




Vorher:



Sieht doch gleich viel besser aus.
Jetzt muss es nur noch grün werden.



Viele Grüße
von Eva