Projekt Küchengarten

Die Arbeit am Küchengarten begann vor einem Jahr (Herbst 2014) mit dem Auspacken und Entsorgen der Umzugskisten. Wir haben Kartons ausgelegt und diese mit reichlich Stroh abgedeckt. Richtig abgesteckt haben wir die Fläche erst später, da wir zunächst mit der Renovierung und dem Einräumen im Haus beschäftigt waren.

Das Mulchen mit Kartons und Stroh sollte die Grasnarbe verdrängen und krümelige Erde hervorbringen.

Prinzipiell hat das funktioniert, aber uns kamen zwei Dinge in die Quere. Die Ungeduld, denn auch über einen warmen Winter arbeitet das Bodenleben nur langsam, und jede Menge Steine.


Gemulchte Fläche im Vordergrund. Im Hintergrund entsteht die Benjeshecke.



Da wir das Pferd von hinten aufgezäumt haben, fühlten wir uns lange genug sicher, den richtigen Platz für den Küchengarten ausgewählt zu haben. Er sollte schließlich nah am Haus liegen. Eine Probegrabung hätte vielleicht geholfen, Doch ich hatte den wichtigsten Rat meines Lehrmeisters ignoriert: "Bevor du ein Stück Land für einen Garten erwirbst, mach einen Spatenstich,"
Hier war die Welt noch in Ordnung. Das Abtragen der Grasnarbe im hinteren Küchengarten war eine schöne Winterarbeit an frostfreien Tagen.


Die einzelnen Beete haben wir eingemessen und markiert. Da "purzelten" uns bereits die ersten Steine entgegen.
Der Zaun ist gewachsen

Nachdem wir an einem "Steinbeet" fast verzweifelt sind, haben wir einen Bagger bestellt. Ich hatte mich zuvor gegen den Gedanken gewehrt, weil ich nicht wollte, dass das schwere Gefährt den halben Gartenboden verdichtet, aber es ging nicht anders. 
Ein hübscher Haufen Steine (nicht der linke, der war schon vorher da) ist entstanden und wächst noch immer an.

Nach der Baggerinvasion konnten wir endlich loslegen und die Beete bearbeiten.




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